Autogenes Training

Begründer des Autogenen Trainings war der Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz. Der Begriff „autogen“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „selbsttätig“. Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, welches auf Autosuggestion basiert. Es handelt sich dabei um eine sanfte Form der Selbsthypnose und wirkt über die Vorstellungskraft. Mit regelmäßiger Übung kann man sich in den Zustand der Tiefenentspannung versetzen und positiv auf die eigenen Gedanken und Gefühle Einfluss nehmen.

Bestandteil meiner Kurse und Trainings sind die Grundstufe sowie die Fortgeschrittenen- bzw. Mittelstufe des Autogenen Trainings:

Die Grundstufe:

Ziel ist hierbei die körperliche Entspannung. Die Grundstufe besteht aus sieben aufeinanderfolgenden Übungen bzw. Formeln. Man lernt das vegetative Nervensystem, die Muskeln sowie das Kreislaufsystem willentlich positiv, gesundheitsfördernd zu entspannen.

Die 7 Grundstufen-Übungen/Formeln umfassen:

  • Ruhe
  • Schwere
  • Wärme
  • Atem
  • Herz
  • Sonnengeflecht
  • Stirnkühle

Die Kurzform des Autogenen Trainings bildet die Ruhe-, Schwere- und Wärmeübung/-formel, welche auch den Grundstock dieses Entspannungsverfahrens bilden.

Die Fortgeschrittenen- bzw. Mittelstufe:

Während es in der Grundstufe hauptsächlich um die körperliche Entspannung durch die Entspannungsreaktion geht, befasst sich die Fortgeschrittenen- bzw. Mittelstufe mit selbstformulierten, formelhaften Vorsätzen oder auch so genannten Leitsätzen/Suggestionen. Mithilfe dieser formelhaften Vorsätze bzw. Leitsätze werden je nach Anliegen oder Thematik das Verhalten und / oder die Einstellung selbst positiv beeinflusst. Man setzt sich in dieser Stufe des Autogenen Trainings mit den seelischen und sozialen Faktoren auseinander, die zu Verspannungen führen. Der selbstformulierte Leitsatz bildet dann den Abschluss der Übungen/Formeln der Grundstufe und kann auf diese Weise tief im Unterbewusstsein verankert werden.